Da sich die Goldpreise auf hohem Niveau halten, richten Investoren ihren Blick zunehmend auf fortgeschrittene Goldentwickler, bei denen Umsetzungskompetenz und ein klarer Pfad zur baldigen Produktion zu den entscheidenden Unterscheidungsmerkmalen werden.
Mit dem Übergang in das Jahr 2025 bleiben Fondsmanager insgesamt positiv gegenüber Gold eingestellt, doch die Art der Überzeugung wandelt sich. Nach mehreren Jahren, in denen vor allem das Metall selbst die Wertentwicklung getragen hat, verlagert sich der Fokus zunehmend auf Unternehmen, die in der Lage sind, hohe Goldpreise künftig in Cashflows umzuwandeln. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr auf frühphasigen Entdeckungen, sondern auf glaubwürdigen Entwicklungspipelines.
Das makroökonomische Umfeld liefert weiterhin Unterstützung. Erwartungen sinkender US-Zinsen, ein schwächerer US-Dollar sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten haben die Widerstandsfähigkeit des Goldpreises gestützt. Dennoch betonen Investoren, dass die nächste Phase des Zyklus eine stärkere Differenzierung belohnen wird.
Im Bereich der digitalen Vermögenswerte erwartet Ryan McMillin, Chief Investment Officer von Merkle Tree Capital, eine Erholung des Bitcoin-Kurses im Laufe des Jahres, da die Trump-Regierung die Wirtschaft im Vorfeld der Zwischenwahlen weiter ankurbeln wird.
„Wir gehen davon aus, dass sich Marktstruktur und Makroökonomie im Jahr 2026 endlich an die zugrunde liegenden Fortschritte anpassen werden“, sagt er. „Bitcoin wird in der zweiten Jahreshälfte neue Allzeithochs erreichen … angetrieben von institutionellen Kapitalflüssen und weniger von der Hebelwirkung privater Anleger.“